ANPR Universität: Campus Parkplatzverwaltung digitalisieren und zukunftssicher machen

Die Parkplatzsuche auf dem Campus gleicht für viele Studierende und Lehrkräfte jeden Morgen einem nervenaufreibenden Geduldsspiel. Kurz vor Vorlesungsbeginn stauen sich die Fahrzeuge an veralteten Schrankenanlagen, Papiertickets gehen im Alltagsstress verloren und unberechtigte Fremdparker blockieren wertvolle Stellflächen. Für die Universitätsverwaltung bedeutet dies einen enormen personellen und finanziellen Aufwand, der dringend benötigte Ressourcen bindet. Die Lösung für dieses alltägliche Chaos liegt in der konsequenten Digitalisierung: Eine moderne ANPR Universität Lösung (Automatic Number Plate Recognition) revolutioniert die Art und Weise, wie Bildungsstätten ihre Verkehrsflächen managen. Durch den Einsatz intelligenter Kameratechnik wird die Campus Parkplatzverwaltung nicht nur effizienter und deutlich kostengünstiger, sondern auch wesentlich nutzerfreundlicher. In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie im Detail, wie die automatische Kennzeichenerkennung Hochschule und Universität in das digitale Zeitalter überführt, welche rechtlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2026 in Deutschland gelten und wie Sie Ihre Studentenparkplätze zukunftssicher und wirtschaftlich betreiben können.

Die tägliche Herausforderung: Parkplatznot an deutschen Hochschulen

Im Jahr 2026 stehen deutsche Bildungseinrichtungen vor massiven infrastrukturellen Herausforderungen. Wachsende Studierendenzahlen und die zunehmende Verdichtung in urbanen Räumen führen zu einem chronischen Mangel an verfügbaren Stellflächen. Die Campus Parkplatzverwaltung gleicht oft einem Balanceakt zwischen den unterschiedlichsten Bedürfnissen verschiedenster Nutzergruppen. Professoren benötigen verlässlich garantierte Stellplätze für ihren Arbeitsalltag, Studierende suchen nach bezahlbaren Parkmöglichkeiten für die Dauer ihrer Seminare, und externe Besucher oder Lieferanten erfordern flexible, kurzfristige Lösungen.

Veraltete Infrastrukturen verschärfen diese Problematik erheblich. Traditionelle Schrankenanlagen sind extrem fehleranfällig und verursachen immense laufende Kosten. Mechanische Bauteile verschleißen durch die hohe tägliche Beanspruchung, Ticketautomaten müssen regelmäßig gewartet und mit Papierrollen bestückt werden, und bei Störungen ist sofort teures Servicepersonal gefragt. Branchenexperten bestätigen, dass der Betrieb und die Instandhaltung konventioneller Parksysteme bei großen Liegenschaften jährlich Summen von bis zu 40.000 Euro verschlingen können. Dieses Geld fehlt an anderer Stelle im Hochschulbudget.

Zudem führt das klassische System mit Schranken zu erheblichen und vermeidbaren Rückstaus. Wenn Hunderte Fahrzeuge zeitgleich vor Beginn der Vormittagsvorlesungen auf das Gelände strömen, wird die Einfahrt unweigerlich zum Nadelöhr. Dies verursacht nicht nur massive Frustration bei den Fahrern, die pünktlich zu ihren Terminen erscheinen müssen, sondern auch unnötige Lärm- und Abgasemissionen in unmittelbarer Nähe von Hörsälen und Bibliotheken. Die Notwendigkeit einer intelligenten, schrankenlosen Lösung ist offensichtlich, um den Verkehrsfluss spürbar zu optimieren und die Administration nachhaltig zu entlasten.

Warum herkömmliche Schrankenanlagen ausgedient haben

Der technologische Stillstand vieler universitärer Parkeinrichtungen ist im digitalen Zeitalter schlichtweg nicht mehr tragbar. Ein wesentlicher Schwachpunkt physischer Barrieren ist die absolut fehlende Flexibilität im Alltag. Die Zuweisung spezifischer Rechte, beispielsweise für abendliche Sonderveranstaltungen oder Wochenendseminare, erfordert bei Altsystemen oft manuelle Eingriffe durch das Personal oder die aufwendige Ausgabe physischer Sonderausweise. Verliert ein Nutzer seine Dauerparkkarte aus Plastik, entsteht ein bürokratischer Aufwand, der wertvolle Arbeitszeit im Sekretariat oder im Facility Management bindet.

Darüber hinaus bieten herkömmliche Schranken keinen wirksamen Schutz vor systematischem Missbrauch. Sogenanntes “Tailgating”, bei dem ein Fahrzeug dicht auf das vorausfahrende aufschließt und die offene Schranke unberechtigt passiert, ist ein weit verbreitetes Phänomen auf fast jedem Studentenparkplatz. Auch das Phänomen der sogenannten “Schiebeparkplätze”, bei dem Fahrzeuge aus reinem Platzmangel in Fahrgassen abgestellt werden und andere blockieren, lässt sich mit herkömmlichen Mitteln kaum kontrollieren. Eine moderne Campus Parkplatzverwaltung benötigt daher zwingend ein System, das nicht nur den Zugang physisch regelt, sondern auch die tatsächliche Nutzung der Flächen lückenlos und vollautomatisiert dokumentiert.

Wie funktioniert die ANPR Universität Technologie auf dem Campus?

Die Abkürzung ANPR steht für Automatic Number Plate Recognition, was im Deutschen als automatische Kennzeichenerkennung bezeichnet wird. Diese fortschrittliche Technologie bildet das Herzstück einer modernen Campus Parkplatzverwaltung und ermöglicht das sogenannte Free-Flow-Parking – ein fließendes Parken völlig ohne störende physische Barrieren. Das Prinzip ist denkbar einfach und gleichzeitig hochgradig effizient für alle Beteiligten. An den Ein- und Ausfahrten des Universitätsgeländes werden spezielle, hochauflösende Infrarotkameras installiert. Diese erfassen das Nummernschild jedes passierenden Fahrzeugs bei Tag und Nacht, absolut unabhängig von den herrschenden Witterungsbedingungen.

Sobald ein Fahrzeug das Gelände befährt, registriert das Kamerasystem das Kennzeichen und versieht es sofort mit einem digitalen Zeitstempel. Ein Anhalten, das lästige Ziehen eines Papiertickets oder das Suchen nach passendem Kleingeld entfallen komplett. Der Verkehrsfluss bleibt vollkommen ungestört, was besonders zu den kritischen Stoßzeiten vor Vorlesungsbeginn einen massiven logistischen Vorteil darstellt. Verlässt das Fahrzeug den Studentenparkplatz nach der Veranstaltung wieder, wird das Kennzeichen von der Ausfahrtskamera erneut gescannt und ein zweiter Zeitstempel generiert. Aus der genauen Differenz dieser beiden Werte berechnet die intelligente Software im Hintergrund exakt die tatsächliche Parkdauer.

Die erfassten Daten werden in Echtzeit mit einer zentralen, cloudbasierten Datenbank abgeglichen. Hierbei prüft das System augenblicklich, ob für das jeweilige Kennzeichen eine gültige Parkberechtigung vorliegt – beispielsweise durch eine vorab gebuchte Semesterpauschale, einen Mitarbeitertarif oder eine digitale Gästeregistrierung. Liegt keine Dauerberechtigung vor, wird der fällige Betrag ermittelt, der anschließend bequem über etablierte Branchenanbieter für digitale Zahlungen auf dem Smartphone oder an einem modernen Touch-Kassenautomaten per einfacher Eingabe des Kennzeichens beglichen werden kann.

Nahtlose Integration in bestehende Campus-Management-Systeme

Ein absolut entscheidender Erfolgsfaktor für die Kennzeichenerkennung Hochschule ist die Möglichkeit, die Software-Architektur tief in die bestehende IT-Infrastruktur der Universität zu integrieren. Moderne ANPR-Systeme verfügen über offene Schnittstellen (sogenannte APIs), die eine direkte, sichere Kommunikation mit den bestehenden Datenbanken der Studierenden- und Personalverwaltung erlauben.

Dies bedeutet in der täglichen Praxis: Wenn sich ein Studierender zu Semesterbeginn online immatrikuliert oder zurückmeldet, kann er im selben universitären Web-Portal direkt sein Kfz-Kennzeichen hinterlegen und die Parkgebühr für das gesamte Semester entrichten. Die Berechtigung wird automatisch an das Parkmanagementsystem übermittelt. Wechselt das Fahrzeug oder das Kennzeichen, kann der Nutzer diese Änderung völlig selbstständig in seinem digitalen Profil vornehmen, ohne dass ein Sachbearbeiter manuell eingreifen muss. Diese weitreichende Automatisierung reduziert den administrativen Overhead der Hochschule drastisch und macht die Campus Parkplatzverwaltung zu einem echten, modernen Self-Service-Erlebnis.

Campus Parkplatzverwaltung leicht gemacht: Zielgruppenspezifische Lösungen

Eine Universität ist wie ein eigener kleiner Mikrokosmos mit hochgradig diversifizierten Nutzergruppen, die alle unterschiedliche Ansprüche an die Mobilität haben. Die größte Stärke einer ANPR Universität Lösung liegt in der Möglichkeit, maßgeschneiderte Tarifstrukturen und Zugangsrechte digital und maximal flexibel zu verwalten. Völlig ohne physische Ausweise, Magnetkarten oder Transponder lassen sich unterschiedliche Berechtigungsstufen allein auf Basis des registrierten Kfz-Kennzeichens abbilden.

Die digitale Campus Parkplatzverwaltung ermöglicht eine präzise Steuerung der folgenden Nutzergruppen:

  • Studierende: Sie profitieren von stark rabattierten Semester- oder Tagestarifen auf speziell ausgewiesenen Studentenparkplätzen. Die Legitimation für diese günstigen Tarife erfolgt im Vorfeld einmalig über die universitäre E-Mail-Adresse im digitalen Dashboard.
  • Professoren und Mitarbeiter: Das akademische und administrative Personal erhält garantierte Zufahrt zu exklusiven Parkzonen oder Parkhäusern. Das System erkennt das Fahrzeug bei der Einfahrt und stellt sicher, dass der vertraglich zugesicherte Stellplatz stets verfügbar ist.
  • Gäste und Patienten: Externe Besucher, Teilnehmer von Fachkonferenzen oder Patienten von Universitätskliniken nutzen die Flächen flexibel im Pay-per-Use-Verfahren. Sie parken schrankenlos und bezahlen vor der Abfahrt bargeldlos am Automaten oder per App.
  • Lieferanten und Handwerker: Dienstleister werden vom Facility Management temporär auf eine digitale Whitelist gesetzt. Für den Zeitraum ihres Auftrags befahren sie das Gelände kostenfrei, ohne dass physische Gästekarten ausgegeben werden müssen.

Diese granular steuerbare Campus Parkplatzverwaltung sorgt für eine optimale Auslastung der vorhandenen Flächen. Gleichzeitig verhindert sie effektiv, dass unberechtigte Fremdparker, wie etwa Anwohner aus benachbarten Wohngebieten oder städtische Pendler, die knappen universitären Ressourcen dauerhaft blockieren.

Wirtschaftlichkeit und Kosten: Warum sich eine ANPR Universität Lösung lohnt

Die Umstellung auf eine vollständig digitale Campus Parkplatzverwaltung ist nicht nur eine Frage des modernen Komforts, sondern vor allem eine weitreichende wirtschaftliche Entscheidung. Die anfänglichen Investitionskosten für hochauflösende ANPR-Kameras, leistungsstarke Router und die entsprechende Softwarelizenz amortisieren sich in der Regel erstaunlich schnell. Aktuelle Marktanalysen zeigen, dass der Return on Investment (ROI) bei stark frequentierten Liegenschaften meist schon nach 12 bis 18 Monaten vollständig erreicht ist.

Der größte finanzielle Hebel liegt in der massiven Reduzierung der laufenden Betriebskosten. Wo früher teure Schrankenbäume bei Vandalismus oder Unfällen für tausende Euro ausgetauscht werden mussten, arbeiten Kameralinsen nahezu verschleißfrei.

Die finanziellen Vorteile im Überblick:
* Wegfall von Wartungskosten: Keine teuren Reparaturen an defekten Schrankenmechaniken oder verklemmten Ticketautomaten.
* Einsparung bei Verbrauchsmaterialien: Der ständige Kauf von Papierrollen für Tickets und Plastikkarten für Dauerparker entfällt zu 100 Prozent.
* Reduzierter Personalaufwand: Das Facility Management wird von manuellen Kontrollgängen und der Schlichtung von Streitigkeiten an der Schranke befreit.
* Umsatzsteigerung: Lückenlose Erfassung bedeutet, dass keine Einnahmen durch “durchgerutschte” Fahrzeuge oder unbezahlte Tickets mehr verloren gehen.

Neben klassischen Kauf- und Mietmodellen gibt es auf dem Markt auch kostenlose Full-Service-Angebote von Anbietern wie Parketry, die sämtliche Kosten übernehmen und sich ausschließlich über die Bearbeitung tatsächlicher Parkverstöße refinanzieren. Solche Modelle senken die finanzielle Eintrittsbarriere für Bildungseinrichtungen auf null und ermöglichen eine sofortige Modernisierung ohne langwierige Budgetfreigaben für Investitionsgüter. Die Universität profitiert ab dem ersten Tag von geordneten Parkverhältnissen, während das wirtschaftliche und operative Risiko vollständig an den Dienstleister ausgelagert wird.

Effizienzsteigerung im Facility Management

Die finanziellen Vorteile beschränken sich nicht nur auf Hardware und Einnahmen. Auch das Personal im universitären Facility Management wird im Alltag massiv entlastet. Anstatt täglich defekte Automaten zu reparieren, Kleingeld zu leeren oder bei verlorenen Tickets manuell Schranken zu öffnen, können sich die Mitarbeiter auf ihre eigentlichen Kernaufgaben konzentrieren. Das digitale Dashboard liefert zudem wertvolle Echtzeitdaten über die Auslastung der Parkflächen. Diese präzisen Analysen ermöglichen es der Universitätsleitung, fundierte Entscheidungen über zukünftige Bauprojekte oder die Umwidmung von Flächen zu treffen. Wenn Daten belegen, dass bestimmte Studentenparkplätze chronisch unterausgelastet sind, könnten diese Bereiche beispielsweise in dringend benötigte überdachte Fahrradstellplätze oder Erholungs- und Grünanlagen umgewandelt werden.

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Datenschutz und DSGVO-Konformität bei der Kennzeichenerkennung Hochschule

Ein Thema, das bei der Einführung einer ANPR Universität Lösung unweigerlich im Fokus steht, ist der Datenschutz. Gerade im universitären Umfeld, das traditionell und vollkommen zu Recht großen Wert auf informationelle Selbstbestimmung legt, müssen Vorbehalte ernst genommen und transparent adressiert werden. Im Jahr 2026 ist die rechtliche Lage in Deutschland diesbezüglich jedoch eindeutig und rechtssicher geklärt: Der Einsatz von Kennzeichenscannern zur digitalen Parkraumbewirtschaftung ist unter Einhaltung strenger technischer Auflagen vollständig konform mit der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Das oberste Prinzip bei der Kennzeichenerkennung Hochschule ist die absolute Datensparsamkeit. Moderne Systeme sind architektonisch so konfiguriert, dass sie unter keinen Umständen dauerhafte Bewegungsprofile der Nutzer erstellen. Wenn ein Fahrer das Gelände befährt, wird das Kennzeichen lediglich als pseudonymisierter Datensatz temporär im Arbeitsspeicher zwischengespeichert. Verlässt das Fahrzeug den Campus regulär und sind alle anfallenden Gebühren ordnungsgemäß beglichen, wird der Datensatz – inklusive der Zeitstempel und der aufgenommenen Bilder – in der Regel innerhalb weniger Minuten vollautomatisch und unwiderruflich von den deutschen Servern gelöscht. Es findet definitiv keine Speicherung auf Vorrat statt.

Lediglich im Falle eines tatsächlichen Parkverstoßes, beispielsweise wenn die zulässige Höchstparkdauer massiv überschritten oder die fällige Gebühr nicht entrichtet wurde, werden die Daten aufbewahrt. In diesem spezifischen Fall besteht ein berechtigtes Interesse (gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) zur Verfolgung zivilrechtlicher Ansprüche durch den Betreiber. Die notwendige Halterermittlung erfolgt dann über eine stark regulierte und sichere Schnittstelle zum Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Um die geforderte Transparenz zu gewährleisten, ist die Universität verpflichtet, an allen Zufahrten deutlich sichtbare Hinweisschilder anzubringen. Diese müssen klar über den Einsatz der Kameratechnik, den genauen Zweck der Erfassung sowie die verantwortliche Stelle informieren und auf weiterführende, detaillierte Datenschutzerklärungen verweisen.

Praxisbeispiele: Erfolgreiche Digitalisierung der Studentenparkplätze

Um die theoretischen Vorteile greifbar zu machen, lohnt ein Blick auf die praktische Umsetzung in der Hochschullandschaft. Zahlreiche Universitäten im gesamten Bundesgebiet haben in den letzten Jahren den mutigen Schritt in die digitale Campus Parkplatzverwaltung gewagt und ziehen eine durchweg positive Bilanz. Ein typisches Szenario findet sich bei einer großen Bildungseinrichtung in Süddeutschland, die jahrelang mit massiven Kapazitätsproblemen auf ihrem zentralen Campusgelände zu kämpfen hatte.

Der dortige Hauptparkplatz mit rund 800 Stellplätzen war unter den Studierenden als sogenannter “Schiebeparkplatz” berüchtigt. Weil Ausweichflächen fehlten, parkten Studierende ihre Fahrzeuge kreuz und quer in den Fahrgassen ab, ohne die Handbremse anzuziehen. Wer nach seiner Vorlesung ausparken wollte, musste die blockierenden Autos buchstäblich von Hand beiseite schieben. Dieses extrem chaotische, frustrierende und unfallträchtige System wurde durch die Einführung einer ANPR-basierten Bewirtschaftung komplett abgeschafft. Durch die sekundengenaue Erfassung von Ein- und Ausfahrten konnte die Universität eine strikte, digitale Kapazitätsgrenze definieren. Ist der Parkplatz voll, signalisieren digitale Anzeigetafeln dies bereits an den Zufahrtsstraßen, was den sinnlosen Suchverkehr auf dem Gelände drastisch reduziert.

Ein weiteres anschauliches Beispiel ist die Campus Parkplatzverwaltung einer medizinischen Fakultät, die sich Stellflächen mit einem angrenzenden Universitätsklinikum teilt. Hier führte die ständige Vermischung von gestressten Patienten, medizinischem Personal im Schichtdienst und Studierenden regelmäßig zu Konflikten um freie Lücken. Durch die Kennzeichenerkennung Hochschule wurde eine smarte, unsichtbare Zonierung eingeführt. Das System erkennt anhand des Kennzeichens sofort, ob es sich um einen berechtigten Arzt im Bereitschaftsdienst oder einen regulären Studierenden handelt, und wendet im Hintergrund vollautomatisch den korrekten Tarif an. Die Akzeptanz bei den Nutzern stieg nach einer kurzen Eingewöhnungsphase enorm an, da der Wegfall der Schranken den Verkehrsfluss deutlich beschleunigte und die bargeldlose Bezahlung via Smartphone als äußerst zeitgemäß und bequem empfunden wurde.

Die Zukunft der Mobilität: ANPR als Basis für den Smart Campus

Die Einführung der automatischen Kennzeichenerkennung ist für viele fortschrittliche Universitäten nur der allererste Schritt auf dem langen Weg zu einem voll vernetzten, intelligenten Smart Campus. Die durch das System erfassten, anonymisierten Mobilitätsdaten bieten ein enormes strategisches Potenzial, um die Infrastruktur langfristig nachhaltiger und bedarfsgerechter zu gestalten. Ein zentrales Zukunftsthema, das bereits heute drängt, ist die Integration der Elektromobilität. Da der Anteil an E-Fahrzeugen unter Studierenden und Lehrkräften stetig wächst, müssen Studentenparkplätze zunehmend mit intelligenter Ladeinfrastruktur ausgestattet werden.

Eine moderne ANPR Universität Lösung kann über entsprechende Schnittstellen direkt mit den Ladesäulen kommunizieren. Befährt ein registriertes E-Auto den Campus, kann das System dem Fahrer über eine verknüpfte App sofort einen freien Stellplatz mit passender Lademöglichkeit zuweisen. Gleichzeitig verhindert die präzise Kennzeichenerfassung effektiv, dass Verbrennerfahrzeuge unberechtigt Ladeplätze blockieren. Wird ein solches Fahrzeug fälschlicherweise auf einem E-Parkplatz registriert, kann automatisch eine Warnung an das Dashboard gesendet oder eine erhöhte Gebühr ausgelöst werden.

Darüber hinaus ermöglicht die Technologie ein dynamisches Preismanagement (Dynamic Pricing). Ähnlich wie bei Flugtickets oder Hotelzimmern könnten die Parkgebühren in Zukunft intelligent an die aktuelle Auslastung gekoppelt werden. Zu extremen Stoßzeiten könnten die Preise für externe Gastparker leicht angehoben werden, um finanzielle Anreize für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs oder des Fahrrads zu schaffen. In den ruhigen Semesterferien hingegen könnten die Tarife automatisch gesenkt werden, um die Auslastung der leeren Flächen durch externe Besucher zu erhöhen und so zusätzliche Einnahmen für die Universität zu generieren. Die Campus Parkplatzverwaltung wandelt sich somit von einem reinen, statischen Verwaltungsinstrument zu einem aktiven Steuerungselement für nachhaltige, urbane Mobilität.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie funktioniert die ANPR Universität Lösung bei Mietwagen oder Carsharing?

Auch bei häufig wechselnden Fahrzeugen ist das System im Alltag absolut problemlos nutzbar. Bei Carsharing-Fahrzeugen oder Mietwagen gibt der Nutzer das aktuelle Kennzeichen einfach vor dem Verlassen des Campus am digitalen Kassenautomaten oder in einer entsprechenden Zahlungs-App ein. Die Parkdauer wird exakt berechnet und sofort abgerechnet, ohne dass das Kennzeichen dauerhaft in einem persönlichen Nutzerprofil hinterlegt sein muss.

Was passiert, wenn das Kennzeichen bei der Ausfahrt stark verschmutzt ist?

Moderne Kennzeichenkameras arbeiten mit fortschrittlicher Infrarottechnologie und hochauflösenden Sensoren, die selbst bei starkem Regen, Schnee oder leichter Verschmutzung extrem zuverlässig scannen. Sollte ein Kennzeichen dennoch einmal absolut unleserlich sein, greifen intelligente Software-Algorithmen ein, die Fahrzeugmerkmale abgleichen. Alternativ generiert das System eine Meldung an den Betreiber, der den Vorgang manuell über die Bildaufzeichnung im Dashboard verifizieren kann.

Können bestehende Schrankenanlagen mit ANPR nachgerüstet werden?

Ja, eine hybride Nutzung ist in einer Übergangsphase durchaus technisch möglich. Es gibt marktführende Systemanbieter, die Kamerasysteme so konfigurieren, dass sie bei einem erkannten Kennzeichen einen elektronischen Impuls an die alte Schranke senden und diese öffnen. Langfristig ist es für eine effiziente Campus Parkplatzverwaltung jedoch deutlich wirtschaftlicher und störungsfreier, die fehleranfälligen physischen Schranken komplett abzubauen.

Wie wird der Datenschutz bei der Kennzeichenerkennung Hochschule gewährleistet?

Der Datenschutz wird durch das strikte Prinzip der Datenminimierung sichergestellt. Die erfassten Kennzeichendaten werden lediglich zur genauen Berechnung der Parkdauer temporär gespeichert. Liegt kein Parkverstoß vor und sind alle Gebühren bezahlt, werden die Daten gemäß den strengen Vorgaben der DSGVO in der Regel innerhalb kürzester Zeit automatisch und unwiderruflich von den sicheren deutschen Servern gelöscht.

Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es für externe Besucher auf dem Campus?

Besucher profitieren von maximaler Flexibilität und Nutzerfreundlichkeit. Die Bezahlung kann völlig bargeldlos über bekannte Parking-Apps auf dem eigenen Smartphone, durch das einfache Scannen eines QR-Codes vor Ort oder an zentral aufgestellten Touch-Automaten erfolgen. An den modernen Automaten werden alle gängigen Zahlungsmittel wie EC-Karte, Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay problemlos akzeptiert.

Wie werden temporäre Handwerker oder Lieferanten in der Campus Parkplatzverwaltung abgewickelt?

Für externe Dienstleister bietet das System eine sehr einfache Whitelist-Funktion. Das Facility Management der Universität kann das Kennzeichen des Handwerkerfahrzeugs über ein webbasiertes Dashboard für einen bestimmten Zeitraum eintragen. Das Fahrzeug wird bei der Ein- und Ausfahrt von den Kameras erkannt, als berechtigt eingestuft und es werden garantiert keine Parkgebühren oder Vertragsstrafen ausgelöst.

Geschäftsführer & CTO bei Parketry GmbH